Gefühlsaussprüche: Ich hör in mich reim Markus Häusler

 

Autor

Markus Häusler:
Markus Häusler wurde 1978 in Landau i.d. Pfalz geboren. Nach der mittleren Reife im Jahr 1995 begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. In diesem Beruf hat er bis zum Sommer 2015 fast 20 Jahre lang gearbeitet. Aufgrund einer Erkrankung musste er den Beruf im Herbst 2015 nach einer Rehabilitationsmaßnahme aufgeben. Während seiner Reha hat Markus Häusler angefangen, Gedichte zu schreiben. Dies half und hilft ihm bis heute, Stimmungen und Gedanken zu verarbeiten. Ausgewählte Gedichte wurden bereits in der bekannten Anthologie „Lyrik und Prosa unserer Zeit“ 2016 veröffentlicht.

 

Inhalt

„Der Fluss des Lebens führt nicht nur geradeaus. Bisweilen staut er sich oder wird zum allesmitreißenden Strom, schlängelt sich friedvoll durch Auen oder verkümmert zum Rinnsal. Die Sicht auf die Dinge verändert sich, Prioritäten verschieben sich. Was klein schien, wird groß. Was alternativlos war, wird nichtig. Es kommt auf die Sichtweise an. Es kommt auf uns an. Auf die Gefühle und was wir daraus machen.“ (Markus Häusler)
Hier sprechen die Gefühle. Nachdenkliche Verse über den Sinn des Lebens, gefühlvolle Liebesgedichte und jubilierende Lyrik über die Schönheit der Natur erfüllen diesen Gedichtband mit Leben. Empathisch oder hinterfragend, zweifelnd oder hoffend. Denn es kommt auf die Gefühle an.

 

Cover

Sehr ansprechend

 

Buch

In diesem Gedichtsband sind die unterschiedlichsten Gedichte enthalten. Vom Kind-Sein, Frühling und Lebenskraft zu Träumen und Vergänglichkeit. Trauring bis Wundschön bis hin zum Nachdenken

Hier mal ausschnitte

-Traumgrenze

Früher als wir noch Träume hatten
Gab’s wohl nur Sonne, keine Schatten
Im Aufwind der Jugend segelten wir
Über Täler in Höhen von da bis hier

Vergaßen frierend wie man so fliegt
Als der Ernst über das Leichtsein siegt
Gedanken, Gefühle sind nicht mehr frei
Sind eingeengt auf Verderb und Gedeih

Eingeschnürt haben wir Emotionen
Eingeschlossen, bewahrt von Legionen
Regungen werden strikt unterdrückt
Gehen nicht aufrecht, gehen gebückt

Spür’n die Fesseln bald nicht mehr
Gehen gefühllos im Nebel umher
Vergraben das Kind-Sein so zur Gänze
Träume von damals, jenseits der Grenze
(Gefühlsaussprüche, S.97)

Es ist einfach super geschrieben und man verliert sich darin einfach , man glaubt einfach in einer anderen Welt einzutauchen.

Jeder der Gedichte liebt muss es gelesen haben.

 

Danke Markus

 

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